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Gemeinsame Pressemitteilung der Vorstände von Stadtelternrat und Kreiselternrat zur Weiterführung der Schulsozialarbeit an den Gymnasien

2016-02-09

Die Stellen der Schulsozialarbeiter an den Wolfenbütteler Gymnasien laufen nach 3 jähriger Projektphase zum Monat März aus. Bisher war die Finanzierung eine freiwillige Leistung des Landkreises, was die Eltern der beteiligten Schulen sehr positiv anerkennen. Die Verwaltung hat das Projekt nun evaluiert und ist zu dem Schluss gekommen, diese Maßnahme nicht weiter zu unterstützen, da sich die tatsächlich geleistete Arbeit größtenteils nicht mit den Zielen der Jugendhilfe deckt. Allerdings zeigt die Praxis, dass die Arbeit von Lehrern, Eltern und Schülern wertgeschätzt und in Anspruch genommen wird, sogar teils mit steigender Tendenz. Stadt- und Kreiselternrat unterstützen das Bemühen der Schulelternräte der Gymnasien, die Schulsozialarbeiter an den Gymnasien zu erhalten.

Neben einer gemeinsamen Erklärung der Elternvertreter aller drei Gymnasien gab es auch kritische Nachfragen der Elternvertreter an die Verwaltung zur Evaluation. Stadt- und Kreiselternrat begrüßen das Abstimmungsverhalten des Jugendhilfeausschusses, die Vorlage der Verwaltung, die Arbeit der Schulsozialarbeiter an den Gymnasien zu beenden, nicht zu unterstützen und fordern die Stadt und den Landkreis auf, miteinander in Verhandlungen zu treten um eine positive Lösung herbeizuführen. Die Entscheidung im Ausschuss für Schule und Sport steht noch aus.

Da alle Schulformen bei zunehmenden Ganztagsbetrieben, mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten und Besonderheiten mehr denn je auf unterstützende Schulsozialarbeit angewiesen sind, fordern die Elternvertreter auch das Kultusministerium auf, schnellstmöglich einen Erlass bezüglich Schulsozialarbeit nicht nur für die Berufsorientierung, sondern als echte Sozialarbeit an Schulen auf den Weg zu bringen.


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