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Anmeldefristen an der IGS Schöppenstedt vorziehen

2017-02-16

Der Kreiselternrat Wolfenbüttel schlägt vor, die Anmeldungen der Schülerinnen und Schüler an der neu einzurichtenden IGS Schöppenstedt eine Woche vor den Anmeldungen an den restlichen weiterführenden Schulen im Landkreis Wolfenbüttel durchzuführen, um Unsicherheiten für alle betroffenen Eltern und deren Kinder aus dem Weg zu räumen.

Einen entsprechenden Antrag wollte der Kreiselternrat in der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport des Landkreises stellen. Da wir aber die Antragsfristen nicht hinreichend gut kannten und wir weder von der Ausschussvorsitzenden noch von der Landrätin auf die Möglichkeit eines Dringlichkeitsantrags hingewiesen wurden, blieb uns dieses verwehrt. Für die nächste Schullausschussitzung käme dieser Antrag zu spät, denn dieser findet erst am 10. Mai und damit nach den Anmeldungen an den weiterführenden Schulen statt.

Der Antrag im Wortlaut:

Antrag des Kreiselternrates Wolfenbüttel

Der Kreiselternrat Wolfenbüttel beantragt, die Anmeldungen der Schülerinnen und Schüler an der neu einzurichtenden IGS Schöppenstedt eine Woche vor den Anmeldungen an den restlichen weiterführenden Schulen im Landkreis Wolfenbüttel durchzuführen.

Begründung:

Die Diskussion in den letzten Tagen hat gezeigt, dass viele Eltern aus dem Bereich Denkte/Kissenbrück zwar die Schulform IGS für Ihre Kinder wünschen, aber nicht bereit sind, diese auf eine IGS Schöppenstedt zu schicken. Es ist aufgrund der knappen Prognosezahlen daher fraglich, ob die IGS Schöppenstedt wie geplant ihren Betrieb aufnehmen kann.

Bei den Eltern führt dieser Sachverhalt zu vielen Unsicherheiten auf allen Seiten. Erfahrungsgemäß werden die beiden Gesamtschulen in Wolfenbüttel nach den Anmeldungen voll sein und könnten keine oder nur wenige weitere Schülerinnen und Schüler aufnehmen. Nach Auffassung des Kreiselternrates hätte unser Vorschlag Vorteile für alle beteiligten Eltern und Kinder.

Folgende Szenarien für das Anwahlverhalten sind denkbar, falls die Einrichtung der IGS Schöppenstedt scheitern sollte:

1. Eltern, die ihr Kind gerne an einer IGS in Schöppenstedt anmelden möchten, hätten dann noch die Möglichkeit eine andere IGS für ihr Kind auszuwählen und würden wie alle anderen auch gleichberechtigt an einem eventuell durchzuführenden Losverfahren teilnehmen können.

2. Eltern, die ihr Kind lieber an einer HRS Schöppenstedt anmelden würden, könnten dieses dann ebenfalls tun, ohne sich auf eine andere Schule im Landkreis festlegen zu müssen. Für diesen Fall wäre auch die Planungssicherheit für diese anderen Schulen gegeben, sie müssten nicht befürchten, dass Kinder kurzfristig wieder abgemeldet werden.

3. Eltern aus der SG Elm-Asse sowie den Gemeinden Dettum und Evessen, die ihr Kind an einer IGS, aber nicht in Schöppenstedt anmelden möchten, müssen nach dem derzeitigen Stand aufgrund der von der Landesschulbehörde vorgegebenen Schulbezirke eine andere Schule für ihr Kind auswählen und wären dann auf eine Schulform festgelegt, die sie eigentlich nicht wollen. Auch diese Eltern könnten die Entwicklung in Schöppenstedt abwarten und ihr Kind dann entsprechend an einer Schule ihrer Wahl anmelden.

Für die anderen Schulen im Landkreis sieht der Kreiselternrat durch ein vorgezogenes Anmeldeverfahren an der IGS Schöppenstedt keine Nachteile.

Aufgrund der besonderen Situation bitten wir, wie beantragt zu entscheiden.


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